Workshops der DSF in Berlin

 

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Workshop der Stiftung in Berlin zur künftigen Ausrichtung der Forschungsförderung

Mehr als 25 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen folgten am 15. Februar 2017 der Einladung der Deutschen Stiftung Friedensforschung, an einem Workshop in Berlin zum Thema „Neue Technologien: Risiken und Potentiale für Rüstungskontrolle, Abrüstung und internationale Sicherheit“ teilzunehmen. Den Ausgangspunkt für die Tagung bildeten Überlegungen in den Stiftungsorganen, eine neue, thematisch definierte Förderlinie einzurichten. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren deshalb dazu aufgefordert, zum einen innovative Forschungsfelder und -fragen für die neue Förderlinie zu identifizieren, zum anderen Förderformate zu diskutieren, um die Fördermittel möglichst effektiv einsetzen zu können.

Vorstand neu Der Vorsitzende des Vorstands, Prof. Dr. Ulrich Schneckener, hob in seiner Einführung hervor, dass die offene Forschungsförderung der DSF in jedem Fall beibehalten werden solle. Die thematische Förderlinie sei als ein zusätzliches Förderangebot der Stiftung geplant. Die Schwerpunktsetzung auf „neue Technologien“ sei aus zwei Gründen ausgewählt worden: Erstens habe das Thema aufgrund der großen Dynamik bei Rüstungstechnologien eine hohe Bedeutung für Fragen der internationalen Sicherheit. Zugleich sei eine zunehmende, möglicherweise auch friedensgefährdende Erosion der Rüstungskontroll- und Abrüstungsregime zu beobachten. Zweitens bestehe die Gefahr, dass die wissenschaftliche Expertise zu diesem Themenkomplexen in den kommenden Jahren wegzubrechen drohe. Die DSF wolle mit ihrem Förderangebot einen Beitrag leisten, die bestehenden Kapazitäten zu unterstützen, auch wenn sie das strukturelle Problem damit nicht lösen könne.

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Fachsymposion von DSF und FONAS in Berlin zur naturwissenschaftlichen Friedensforschung

 

Finckh Krmer neu

Gemeinsam mit dem Forschungsverbund Naturwissenschaft, Abrüstung und internationale Sicherheit (FONAS)  richtete die Stiftung auf Einladung von René Röspel (MdB) am 15. Februar 2017 ein Fachsymposium zur naturwissenschaftlichen Friedensforschung in den Räumlichkeiten des Deutschen Bundestages aus. Nach der Begrüßung durch Ute Finckh-Krämer (MdB), stellvertretende Vorsitzende des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle, tauschten sich im gut gefüllten Sitzungsraum Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit Abgeordneten des deutschen Bundestages und Vertreter und Vertreterinnen des Auswärtigen Amtes und des Bundesministeriums der Verteidigung über aktuelle Fragen und Herausforderungen in den Bereichen Rüstungskontrolle- und Abrüstung sowie internationalen Sicherheitspolitik aus.

Die Referenten aus der Wissenschaft verdeutlichten zum einen, in welchen zentralen Themenfeldern einschlägige Kompetenzen vorhanden sind und wie die Erkenntnisse der Forschungsarbeiten für die Politik- und Gesellschaftsberatung nutzbar gemacht werden. Dabei stellten sie nachdrücklich fest, dass die bereits heute erkennbaren politischen Herausforderungen, sei es in Form technologischer Innovationen und militärstrategischer Veränderungen oder durch die tendenzielle Erosion bestehender Regime und Vereinbarungen, einen großen Bedarf an einschlägiger, vor allem unabhängiger wissenschaftlicher Expertise notwendig machten. Die vorhandenen Kapazitäten reichten jedoch bei weitem nicht aus, um die Nachfrage aus dem politischen Raum zu decken. Verschärfend komme hinzu, dass große Teile des Forschungsfeldes aufgrund eines Generationswechsels und einer mangelnden institutionellen Verankerung der naturwissenschaftlichen Friedensforschung wegzubrechen drohten (s. das FONAS- Forschungsmemorandum). Hier sei im Sinne der beiden jüngsten Beschlüsse des Deutschen Bundestages ein dringender forschungspolitischer Handlungsbedarf gegeben.

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AUS DEN GREMIEN:

 

Neuberufungen in den Stiftungsrat

 

Neues Führungsteam der DSF

 

Neue Mitglieder im Wissenschaftlichen Beirat

 

schneckener aktuell
Informationen zur Teilnahme des Vorstands-Vorsitzenden an Kick-off conference

 

Veranstaltungen der Stiftung:

 

Workshop der Stiftung und Fachsymposion von DSF und FONAS in Berlin

 

Transferveranstaltungen im Rahmen des Projektes „Salafismus in Deutschland. Forschungsstand und Wissenstransfer“

 

15 Jahre Deutsche Stiftung Friedensforschung

Veranstaltung aus Anlass des 15jährigen Bestehens der Stiftung
10. März 2016, 18 Uhr, Friedenssaal des historischen Rathauses der Stadt Osnabrück

zum Bericht

 

NEU IN DER PROJEKTFÖRDERUNG

FÖRDERKONZEPT DSF

 

Foerderkonzept



 

 

NEUE PUBLIKATIONEN

Stiftungseigene Veröffentlichungen

 

Projektpublikationen

 




Handbook on Sustainability Transition and Sustainable Peace
Herausgeber: Brauch, H.G., Oswald Spring, Ú., Grin, J., Scheffran, J. (Eds.) 
Springer 2016

 

dembinski

 

"Auslandseinsätze evaluieren. Wie lässt sich Orientierungswissen zu humanitären Interventionen gewinnen?" von Matthias Dembinski und Thorsten Gromes, HSKF-Report Nr. 8/2016

 

peacebuilding


Peacebuilding in Crisis
Rethinking Paradigms and Practices of Transnational Cooperation
Edited by Tobias Debiel, Thomas Held, Ulrich Schneckener
Routledge 2016

neueste Rezension in: Wissenschaft und Frieden 3/2016, S. 55-56

 

 

 

 

friedensgutachten 2017 

 

 

 

 

Friedensgutachten 2017

 

 

frieden lernen cover 

Frieden lernen mit Reportagen

 

 

 

 


 

 

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