Das Begutachtungsverfahren der DSF

Die Stiftungsorgane treffen ihre Förderentscheidungen auf der Grundlage externer Fachgutachten (Peer Review-Verfahren). Hierfür gelten folgende Regeln:

  • Anträge auf Förderung von Forschungsprojekten werden in der Regel von zwei externen Gutachtern/Gutachterinnen beurteilt. Bei abweichenden Förderempfehlungen holt die Stiftung eine dritte Stellungnahme ein. Anträge aus dem Kreis der im Stiftungsrat vertretenen Forschungseinrichtungen unterliegen einer obligatorischen Drittbegutachtung.
  • Anträge auf Förderung von wissenschaftlichen Tagungen werden in der Regel durch ein externes Fachgutachten beurteilt.
  • Anträge auf Förderung von Vernetzungsprojekten werden extern begutachtet, wenn die beantragte Fördersumme über 5 T€ liegt. Bei Vernetzungs- und Transferprojekten mit einer Fördersumme von bis zu 5 T€ wird von Fall zu Fall über eine externe Begutachtung entschieden. Wiederholt geförderte Projekte können ersatzweise einer nachlaufenden Evaluierung unterzogen werden.

Die Stiftung stellt den Gutachtern und Gutachterinnen eine Orientierungshilfe für die Erstellung der Gutachten zur Verfügung.

Hinweise für die Begutachtung von Anträgen auf Förderung von Forschungsprojekten

Hinweise für die Begutachtung von Anträgen auf Förderung von wissenschaftlichen Tagungen

Hinweise zur Begutachtung von Anträgen auf Förderung von Vernetzungs- und Transferprojekten

Das Begutachtungsverfahren folgt dem Prinzip der strikten Vertraulichkeit. Die Stiftung macht jedoch gleichzeitig ihre Entscheidungsprozesse so transparent wie möglich. Aus diesem Grund werden die Fachgutachten den Antragstellern und Antragstellerinnen in einer anonymisierten Fassung zur Verfügung gestellt. Die Stiftung behält sich aufgrund des Vertraulichkeitsprinzips vor, die Gutachten auszugsweise oder in voller Länge weiterzuleiten.