Die Rolle der Sozialwissenschaften in gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen – am Beispiel der Psychologie
Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Beelmann, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Projekttyp: Tagungsprojekt (Förderbereich 2: Vernetzung und Wissenstransfer)
Fördersumme: 5 Tsd. Euro
Veranstaltung: Berlin, 26. – 27. März 2025
Zusammenfassung
Das Projekt befasst sich im Rahmen einer Tagung am 26./27.3.2026 mit der Rolle von Sozialwissenschaften in gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen. Eingeladen sind Kolleg*innen aus der Psychologie und anderen Sozialwissenschaften, um zu Fragen des Transfers von sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen in politische Planungs- und Entscheidungsprozesse zu diskutieren. Den Schwerpunkt bilden aktuelle Themen der Demokratieförderung und Gefährdungen der Demokratie einschließlich der Angriffe auf die Freiheit der Wissenschaften. In verschiedenen thematischen Panels werden u.a. erörtert, wie sich Wissenschaftler*innen angesichts tiefgreifender gesellschaftlicher Transformationsprozesse wirksam in gesellschaftliche Debatten einbringen können, um die Beiträge sozialwissenschaftlicher und psychologischer Expertise zur öffentlichen Meinungsbildung sowie zur politischen Entscheidungsfindung zu stärken. Darüber hinaus befasst sich die Tagung mit Fragen der Weiterentwicklung der sozialwissenschaftlichen und psychologischen Hochschulausbildung, um Studierende systematisch auf eine aktive Mitgestaltung gesellschaftlicher Prozesse vorzubereiten. Im Rahmen der Tagung sollen zudem strukturelle Verwundbarkeiten gegenüber ideologischen Zugriffen als auch Strategien der Resilienz und Gegenwehr diskutiert werden. Neben eingeladenen Referenten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen und politischen Kontexten und freien Anmeldungen werden explizit Jungwissenschaftler*innen und einschlägige Kolleg*innen zur Tagung eingeladen.
Abstract
The project will address the role of social sciences in social and political debates at a conference on March 26-27, 2026. Colleagues from psychology and other social sciences are invited to discuss issues relating to the transfer of social science findings into political planning and decision-making processes. The conference will focus on current topics related to the promotion of democracy and threats to democracy, including attacks on academic freedom. Various thematic panels will discuss, among other things, how scientists can effectively contribute to social debates in the face of profound social transformation processes in order to strengthen the contributions of social science and psychological expertise to public opinion formation and political decision-making. In addition, the conference will address issues relating to the further development of social science and psychology education at universities and other institutions in order to systematically prepare students to actively participate in social and societal processes. The conference will also discuss structural vulnerabilities to ideological attacks as well as strategies for resilience and resistance. In addition to invited speakers from various academic and political contexts and open registrations, young academics and relevant colleagues are explicitly invited to attend the conference.

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