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Auf dem Bild ist das Logo der Stiftung in klein abgebildet.IIlegal but effective? Indigene und kleinbäuerliche Governance der Marihuanaproduktion als Local Peacebuilding im Norte del Cauca/Kolumbien

Projektleitung: Dr. Stefan Peters, Justus-Liebig-Universität Gießen
Projekttyp: Pilotprojekt
Fördersumme: 50 Tsd. Euro
Laufzeit: 12 Monate

Zusammenfassung

Weite Teile Kolumbiens sind auch nach dem Abschluss des historischen Friedensvertrages zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-EP vom bewaffneten internen Konflikt betroffen. Im Südwesten des Landes ist die Kontinuität des bewaffneten Konfliktes eng mit illegalen Ökonomien verbunden. Das Forschungsprojekt analysiert lokale Prozesse der kollektiven Organisation von indigenen und kleinbäuerlichen Gruppen mit dem Ziel der Förderung des gewaltfreien Zusammenlebens und des Schutzes von Zwangsrekrutierungen von Minderjährigen.

Konkret analysiert das Forschungsprojekt auf der Basis empirischer Forschung in Kolumbien mit dem participative action research Ansatz die Möglichkeitsräume von lokalen Peacebuilding-Initiativen in einem Gebiet mit faktischer Kontrolle durch non-state-armed actors. Es verfolgt drei zentrale Zielsetzungen: Erstens soll das Forschungsprojekt mit einer least likely crucial case study zum local peacebuilding am Beispiel der Governance der Marihuanaproduktion analysieren, inwiefern die (inter-)nationale Drogenpolitik Spielräume für lokales Peacebuilding verengen oder erweitern kann. Weiterhin möchte das Pilotprojekt zweitens in einem besonders herausfordernden Kontext eine empirische Studie zum local peacebuilding anfertigen, dabei insbesondere die Handlungsspielräume historisch marginalisierter Akteure gegen den faktisch die lokale territoriale Kontrolle ausübenden nicht-staatlichen Gewaltakteure ausloten und auf diese Weise auch einen Beitrag zu aktuellen Debatten zur Rebel Governance leisten. Schließlich verfolgt das Forschungsprojekt drittens das Ziel, mit der praktischen Forschungsarbeit die bekannten Nord-Süd-Asymmetrien innerhalb der Wissenschaft aufzubrechen, historisch marginalisierte Gruppen als lokale Forscher:innen in das Projekt einzubeziehen und damit einen Beitrag zu Hinterfragung “post-kolonialer Hierarchien” in der Wissenschaft zu leisten. Die Umsetzung des Forschungsprojektes erfordert die Anwendung partizipativer Forschungsmethoden und bezieht Wissenschaftler:innen unterschiedlicher Karrierestufen und lokale Akteure als Projektpartner des Forschungsprojektes ein. Es beinhaltet zudem Reflektionen über die Arbeit in Konfliktregionen sowie die Reduzierung von Asymmetrien in Forschungsprozessen.

Abstract

Even after the signing of the historic peace agreement between the Colombian government and the FARC-EP, large parts of Colombia are still affected by the internal armed conflict. In the southwest of the country, the continuity of the armed conflict is closely linked to illegal economies. The research project analyses local processes of collective organisation of indigenous and peasant groups with the aim of promoting non-violent coexistence and protecting forced recruitment of minors.

Specifically, the research project analyses the possibilities of local peacebuilding initiatives in an area with de facto control by non-state armed actors on the basis of empirical research in Colombia using the participative action research approach. It has three main objectives: firstly, the research project aims to use a least likely crucial case study on local peacebuilding to analyse the extent to which (inter)national drug policy can narrow or expand the scope for local peacebuilding, using the example of the governance of marijuana production. Secondly, the pilot project aims to conduct an empirical study of local peacebuilding in a particularly challenging context. In doing so, it will explore the scope for action of historically marginalised actors against non-state armed groups that effectively exercise local territorial control. In doing so, it will also contribute to current debates on rebel governance. Finally, thirdly, the research project aims to break down the well-known north-south asymmetries within academia by means of practical research, to include historically marginalised groups as local researchers in the project and thus to contribute to the questioning of ‘post-colonial hierarchies’ in academia. The implementation of the research project requires the application of participatory research methods and involves scientists at different career levels and local actors as project partners in the research project. It also includes reflections on working in conflict regions and reducing asymmetries in research processes.

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