Sicherheit, Konflikt, Frieden: Wissenstände auf dem Prüfstand

Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK)
05. – 07. Oktober 2007

Publikationen

Programm der Tagung

Zusammenfassung

Die Nachwuchstagung „Sicherheit, Konflikt, Frieden: ’Wissensbestände’ neu betrachten“ verfolgt folgende Ziele:

  1. Die Tagung soll Nachwuchsforscher/innen aus verschiedenen Disziplinen der Friedens- und Konfliktforschung die Möglichkeit eröffnen, eigene Arbeits- und Forschungsergebnisse vorzustellen und zu diskutieren.
  2. Sie soll über Berufsmöglichkeiten für Friedens- und Konfliktforscher/innen bzw. Absolventen/innen entsprechender Studiengänge informieren und konkrete Informationen bereitstellen.
  3. Die Tagung soll den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung vernetzen und Forschungsinteressen der jüngeren Generation von Friedenswissenschaftlern/innen benennen.
  4. Inhaltlich steht die Tagung unter dem Thema „Sicherheit, Konflikt und Frieden“. Es geht – in Anlehnung an die Generalthemen der AFK-Kolloquien 2007 und 2008 – um die thematischen Trends in der Friedens- und Konfliktforschung sowie die Ergiebigkeit der verwendeten Methoden für die zu erwartenden Forschungsergebnisse.

Auf der letzten Nachwuchstagung vom 14.-16. Januar 2005 (vgl. den Bericht an die DSF vom 30.5.2006) wurde von den Referierenden positiv hervorgehoben, dass ihnen damit ein Forum zur Verfügung gestellt wurde, auf dem sie ihre in unterschiedlichen Stadien befindlichen Forschungsarbeiten einem breiteren Fachpublikum vorstellen konnten. Die Tagung wurde als Test- und Übungsumfeld betrachtet, auf dem die Nachwuchswissenschaftler/innen in einem „geschützten Umfeld“ agieren konnten, in dem Fehler oder unausgegorene Gedanken nicht im gleichen Maße negativ bewertet wurden wie in anderen Konferenzzusammenhängen. Auch war die Hemmschwelle, innovative Ansätze vorzutragen oder sich kritisch in die Diskussion einzubringen, niedriger als bei einer üblichen Fachtagung.

Ein Vergleich zwischen den eingeworbenen Papers beider Tagungen (2005 und für die jetzt geplante) zeigt eine deutliche Niveausteigerung und eine breiteres Themenangebot, welches auf eine gelungene Nachwuchsförderung der Universitäten, Berufsverbände und Forschungsförderungs-Stiftungen im Friedensforschungsbereich hindeutet. Das Interesse ist aufgrund des geringen Tagungsangebots (im Nachwuchsbereich der Friedens- und Konfliktforschung) und dem gelungenen Programm der Tagung 2005 unter den Nachwuchswissenschaftler/innen so groß, dass der Jury die Auswahl aufgrund des guten und großen Angebots an Vorträgen schwer fiel.

Das zweite Ziel der Tagung besteht in der Information über Berufsfelder für Absolventen/innen von Studiengängen in der Friedens- und Konfliktforschung bzw. für diejenigen, die bereits in der Wissenschaft arbeiten. Der große Bedarf an Orientierung und die zwischenzeitliche Nachfrage nach Informationen über Arbeits- und Berufsmöglichkeiten nach dem Studium lassen es sinnvoll erscheinen, diesem Programmpunkt einen erweiterten zeitlichen Rahmen zuzubilligen.

Thematisch sollen folgende Berufsfelder abgedeckt werden:

  • Akademische Karriere
  • Internationale Organisationen
  • Entwicklungspolitik
  • NGOs
  • Journalismus
  • Politikberatung