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Auf dem Bild ist das Logo der Stiftung in klein abgebildet.Exploring Transnational Repression from the Perspective of Civil Society in Exile

Projektleitung: Dr. Galina Selivanova, Institut für Politikwissenschaft – FernUniversität in Hagen
Projekttyp: Pilotprojekt
Fördersumme: 50 Tsd. Euro
Laufzeit: 12 Monate

Abstract

Autocratic regimes often treat emigration as a safety valve. Allowing dissidents to leave the country eases domestic pressure. However, these exiles can pose a threat from overseas, for example by challenging the legitimacy of autocratic incumbents. Therefore, authoritarian states are extending their reach beyond their own borders to monitor and silence their critics. Such transnational repressive practices affect not only exile communities, but also the politics and security of host societies. They bring intimidation and violence to host countries, fuel societal polarisation lead to the securitisation of migration, create diplomatic tensions and stifle free speech and civic participation within diasporas.
Taking an actor-centred approach, the project maps the repertoire of transnational repression as experienced from below, showing which concrete repressive practices most strongly reshape activism in exile. This pilot project asks: How do exiled activists experience transnational repression, and what strategies do they employ to resist it? It specifies what different actors perceive as ‚threats‘ and compares organisational and individual responses.  Moving beyond ‚top-down‘ accounts of state-lead tactics, the project takes a ‚bottom-up‘ approach to documenting the perceptions of risk, coping mechanisms and collective resilience of Russian-speaking civil society actors in exile.
Adopting a comparative approach, the project explicitly considers the political context of host societies. By contrasting the experiences of exiled civil society actors and Russian-speaking diaspora members in consolidated democracies (e.g. Germany and France) with those in non-democratic regimes (e.g. Georgia and Armenia), the project demonstrates how host environments influence the perception of threats, risks, and opportunities for protection, mobilisation and counterstrategies.
The project employs a qualitative, multi-methods design combining document analysis and semi-structured interviews. In the preliminary phase, the analysis of public statements and social media content by exiled individuals is used to map how threats are framed. The next step involves conducting semi-structured interviews with various participants. Interviewees are selected through purposive sampling based on their experience of exile and threats of transnational repression, and then the pool of interviewees is expanded via snowballing to capture diverse networks and organisational tiers across countries. The analysis employs a systematic coding strategy that blends theory-driven concepts of transnational repression and authoritarianism with inductive insights gained from civil society actors. This enables cross-context comparisons and the tracing of the evolution of repression and resistance in different contexts over time.

Zusammenfassung

Autokratische Regime betrachten Emigration häufig als Mittel, um den inneren Druck zu senken. Gleichzeitig wird bei der Ausreise von Oppositionären und Aktivist:innen das Risiko gesehen, dass das Regime von im Ausland lebenden Kritiker:innen herausgefordert wird. Daher weiten autoritäre Staaten ihren Einfluss über die eigenen Grenzen hinaus aus, um Kritiker:innen zu überwachen und zum Schweigen zu bringen. Solche transnationalen repressiven Praktiken betreffen nicht nur Exilgemeinschaften, sondern auch die Politik und Sicherheit der Aufnahmeländer. Sie bringen Angst und Gewalt in die Aufnahmegesellschaften, verstärken die gesellschaftliche Polarisierung und die Sicherheitspolitik gegenüber Migration, führen zu diplomatischen Spannungen mit den Herkunftsstaaten und behindern die Meinungsfreiheit sowie die zivilgesellschaftliche Teilhabe innerhalb der Diaspora.
Mit einem akteurzentrierten Ansatz untersucht das Projekt das Repertoire transnationaler Repression „von unten“ und zeigt, welche konkreten repressiven Praktiken den Aktivismus beeinflussen. Im Rahmen des Pilotvorhabens wird untersucht, wie exilierte Aktivist:innen transnationale Repression erleben und welche Strategien sie dagegen einsetzen. Es analysiert, was unterschiedliche Akteur:innen als „Bedrohung“ wahrnehmen, und vergleicht organisatorische sowie individuelle Reaktionen. Anstatt den klassischen „Top-Down“-Ansatz zur transnationalen Repression zu verfolgen, dokumentiert dieses Projekt „Bottom-Up“-Perspektiven bzw. Risikowahrnehmungen, Bewältigungsmechanismen und kollektive Resilienz russischsprachiger zivilgesellschaftlicher Akteur:innen im Exil.
In einem vergleichenden Ansatz berücksichtigt das Projekt den politischen Kontext der Aufnahmeländer. Durch den Vergleich der Erfahrungen exilierter zivilgesellschaftlicher Akteure und russischsprachiger Diasporamitglieder in etablierten Demokratien (z.B. Deutschland oder Frankreich) mit denen in nicht-demokratischen Kontexten (z.B. Georgien oder Armenien) wird aufgezeigt, wie Aufnahmeumfelder die Wahrnehmung von Bedrohungen und Risiken sowie die Spielräume für Schutz, Mobilisierung und Gegenstrategien beeinflussen.
Das Pilotprojekt folgt einem qualitativen, multimethodischen Design, das eine Dokumentenanalyse und semi-strukturierte Interviews umfasst. In der ersten Phase werden öffentliche Stellungnahmen und Social-Media-Beiträge von Personen im Exil analysiert, um die Framing von Bedrohungen zu erfassen. Im Anschluss werden Interviews mit gezielt ausgewählten Teilnehmenden geführt und mittels des Schneeballverfahrens auf weitere Netzwerke und Organisationsebenen ausgeweitet. Die Auswertung stützt sich auf eine systematische Codierungsstrategie, die theoriebasierte Konzepte zu transnationaler Repression und Autoritarismus mit induktiven Einsichten aus der Praxis verbindet. Dadurch werden kontextübergreifende Vergleiche möglich und die Entwicklung von Repression und Widerstand im Zeitverlauf kann dargestellt werden.

Link to: Everyday peacescapes of Lumad Indigenous communities in north-eastern Mindanao, Philippines. Link to: Everyday peacescapes of Lumad Indigenous communities in north-eastern Mindanao, Philippines. Everyday peacescapes of Lumad Indigenous communities in north-eastern Mindanao,... Link to: Positionierungen im landwirtschaftlichen sozialökologischen Transformationskonflikt Link to: Positionierungen im landwirtschaftlichen sozialökologischen Transformationskonflikt Positionierungen im landwirtschaftlichen sozialökologischen Transformation...
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